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out 21.05.2009

Biografie:

Neuseelands Soul Kraftwerk Fat Freddys Drop präsentieren ihr zweites Studio Album, Dr Boondigga & The Big BW mit 9 Tracks nicht kategorisierbarer Musik, die aus Freddys Live Jams, ihren fantastischen Reisen und vielen Stunden Beat Reduction & Sonic Finetuning in Lyall Bay, Wellington hervorgegangen ist. Dr Boondigga & The Big BW ist auf Platz 1 in die neuseeländischen Albumcharts eingestiegen und hat innerhalb von vier Tagen Platinstatus erreicht.

Zwei Jahre Arbeit stecken in dem Nachfolgealbum des 2005er Debuts Based On A True Story, das ebenfalls, und als erstes independent veröffentlichtes Album, auf Plaz 1 gechartet hatte, mittlerweile in Neuseeland 8fach Platin erreicht und international eine Vielzahl von Preisen gewonnen hat, unter anderem in England Gilles Peterson’s Worldwide Album of The Year.

Der Erfolg hat die Band seit sie 2003 zum Release der Joe Dukie & DJ Fichie 12” Midnight Marauders auf dem Best 7 Imprint des Jazzanova Labels Sonar Kollektiv das erste Mal nach Europa gekommen sind, ungefähr 11,5 Mal in 80 Tagen um die Welt  geschickt. Fat Freddy’s Drop haben vor ausverkauftem Hallen im Roundhouse, London, Le Zenith in Paris, Brixton Academy, Columbiahalle in Berlin, Sonar Festival in Barcelona, Glastonbury, WOMAD und der Detroit Music Festival die Fans mit ihrer Live Performance überzeugt.

“Unsere Musik wird stark von dem, was uns unterwegs begegnet, geprägt: Berlin Bashment, Portuguese Top Forty, Tooting Bhangra Beats und Montmartre TV Shop Techno Hi-Life”, erläutert Trompeter Tony Chang die musikalischen Stoppover im kreativen Schaffensprozess der Band.

Auf ihren Reisen haben die Freddys nicht nur pan-europäische Musik und Stadtrundfahrten gesampelt, Golfplätze gecheckt und in Paris Dessous eingekauft, sie haben auch eine weltweite Whanau, Maori für Familie im engeren, und weiteren Sinne Freunde, gefunden. Jemand der ein gutes Dutzend unbekannter Musiker von der anderen Seite der Welt, die er niemals getroffen hat, für unbegrenzte Zeit in seiner 2-Zimmerwohnung aufnimmt, nur weil er ihre 12“ stark findet, ist ein Cuzzy, Teil der Whanau. Schlafsofas, Wegweiser zu obskuren Plattenläden und Underground Clubs, verlässliche Taxirufnummern, Zugang zu unglaublichen Plattensammlungen, Connections & Kontakten, und eine enorme Vielfalt an Delikatessen und anderen großzügigen Zeichen der Gastfreundschaft von Freunden und Fans, haben weltweit und zu Hause ein Netzwerk aufgebaut, dass der Band die Möglichkeit gibt sowohl im Kreativen als auch im geschäftlichen Bereich ausschließlich ihren eigenen Philosophien und ihrem Style zu folgen.

“Es gab keinen Druck von außen, nur den eigenen selbstverständlichen Drang sich weiterzubewegen, entwickeln und zu verbessern, und musikalisch etwas Neues zu schaffen” erzählt Dj Fitchie, Produzent und MPC Techniker, über die Arbeit an Dr Boondigga & The Big BW.  “Wir sind ohne allzu feste Vorstellungen, darüber wie das Album werden soll, an die Arbeit gegangen, aber wir wussten, dass wir bessere Songwriter geworden sind und haben uns von den langen Jams, die unsere Live Performances ausmachen, wegbewegt.“

Die Freiheit, eigenen Ideen zu folgen, war von Anfang an Antrieb für die Band ihre Unternehmungen in Neuseeland selber zu steuern und mit Dr Boondigga & The Big BW sind sie soweit, ihre Musik weltweit über ihr Label und Familienunternehmen The Drop zu vertreiben. Die Umwälzungen der letzten Jahre im Musikmarkt haben die Band zu der Entscheidung gebracht, die Kontrolle über die Rechte an ihrer Musik und anderen Inhalten vollständig in der eigenen Hand zu behalten und neue Wege und direktere Möglichkeiten zu erkunden, ihre Musik zu vertreiben.

“Wir zielen nicht auf einen schnellen Erfolg und hohe Verkaufszahlen durch einen hohen Marketingaufwand, wir wollen mit unserer Musik langfristig Fans gewinnen,” sagt die Managerin der Band, Nicole Duckworth.

Die Fans als Teil der Musikwhanau, das Internet und eine globalisierte Kulturlandschaft machen die Entfernungen zu dem kleinen Inselstaat auf der anderen Seite der Welt überblickbar. Die Band hat sich in ihrer ansonsten minimalen Marketingkampagne auf die Entwicklung von Inhalten für ihre neue Webseite konzentriert. Die WFFD Radiostation auf www.fatfreddysdrop.com ist der Ort “wo Informationen und Musik immer zuerst einschlagen” in Radioshows von Dj Fitchie und MC Slave, der als GastMC auf The Nod zu hören ist und beim Wandering Eye Musikvideo Regie geführt hat.

MC Slave begleitet die Band seit 2005 auf ihren Tourneen und filmt. Seine Takes, Clips, Snippets, Live Footage und Videoblogs sind auf dem Kanal www.fatfreddysdrop.tv neben Musikvideos und Dobie Blaze’ Kochshows zu sehen.

“Das ist unsere Möglichkeit uns selber zu präsentieren,” erklärt Nicole Duckworth. “Inhalte direkt zu vermitteln, ist eine Reflektion von Unabhängigkeit.”

Die Band geniesst ihre kreative Freiheit und arbeitet mit dem Talentpool ihrer Whanau. Riki Gooch, Rio Hemopo, Julien Dyne und Alice Russel sind nur einige der Gastmusiker auf dem Album. Otis Frizzel, verantwortlich für Artwork & Graphik und notorisch bekannter Graffiti-Künstler in Neuseeland, ist ein alter Freund der Band, “spricht“ fliessend Freddys, steht auf Comics und hatte mehr als genug Zeit wie verrückt ins Detail zu gehen”.  Sänger Joe Dukie hatte ihm zwei Skizzen gegeben und eine verrückte Geschichte erzählt, über den irren Wissenschaftler Dr. Boondigga und seinen Roboter Big BW, der die Freddys in ein geheimes Labor entführt hat.

"Der Stil ist irgendwo zwischen alten englischen Whizzer & Chips Comics und trashigen Thriller Horror Heftchen... völlig im Arsch, als hätten sie fünfzehn Jahre in der Garage deiner Eltern vor sich hingegammelt und du musst sie abholen, weil deine Mutter gedroht hat, deinen Mist sonst zu verbrennen" erklärt Otis.

Es bleibt unklar, wofür Big BW steht.

Fat Freddys Drop sind: Joe Dukie aka Dallas Tamaira (Vocals) Dobie Blaze aka Iain Gordon (Keys & Synth) Toby Chang aka Toby Laing (Trumpet) Jetlag Johnson aka Tehimana Kerr (Guitar) Hopepa aka Joe Lindsay (Trombone) Fitchie aka MU aka Chris Faiumu (MPC) and introducing Chopper Reedz aka Scott Towers (Saxophone)