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out 22.05.2009 / mehr erfahren über Grizzly Bear

Biografie:

Grizzly Bear veröffentlichten 2006 das Album Yellow House. Seitdem ging es langsam, beständig und auf atemberaubende Weise voran, und in Anbetracht des jenseitigen Charmes und der Überzeugungskraft des Albums ist es kaum zu glauben, dass seitdem bereits drei Jahre vergangen sind. Das mag lang erscheinen. Doch es wirkt angemessen, wenn man Grizzly Bears hektischen Tourplan (darunter Abstecher mit Radiohead, TV On The Radio und Feist, einige Auftritte während eines fünftägigen Paul Simon-Tributs an der Brooklyn Academy of Music und eine Show an der Seite des Los Angeles Philharmonic Orchestras), sowie die Veröffentlichung der 10-Track EP Friend (mit überarbeiteten und neu aufgenommenen Songs, Kollaborationen und Coverversionen) berücksichtigt.

Vor ungefähr einem Jahr jedoch fingen Ed Droste (Sänger, Songwriter), Christopher Bear (Schlagzeuger), Chris Taylor (Bassist, Holzbläser) und Daniel Rossen (Sänger, Songwriter und Gitarrist, der mit seiner anderen Band Department Of Eagles letzten Herbst das sublime Werk In Ear Park veröffentlichte) an, Demos auszutauschen und in wechselnder Zusammensetzung kreativ zu werden. Ein paar Monate später brachen sie mit dem mobilen Aufnahmestudio von Produzent und Toningenieur Chris Taylor auf und begannen die Arbeit an Veckatimest, die sich über die nächsten sechs Monate und drei einzigartige Aufnahmeorte erstrecken sollte. Dieser Entstehungsprozess ist in mancher Hinsicht ein Schlüssel zum Album, denn mit jedem Ort kamen neue Inspirationen, die das Zusammenspiel und dadurch letztendlich die Songs aufs Neue beeinflussten.

Den Juli verbrachte die Band drei Wochen in Glen Tonche, einem Anwesen im Norden des Bundesstaates New York. Obwohl Grizzly Bear noch dabei waren, sich selbst zu finden, wurde dort bereits das Fundament des Albums gelegt. Nach einer kurzen Unterbrechung für die Tour mit Radiohead im August fand sich die Band erneut in einem Haus in Cape Cod zusammen, das Drostes Großmutter ihnen freundlicherweise zur Verfügung stellte. Dort wendeten sie sich den Kompositionen, die in Glen Tonche begonnen wurden, erneut zu und verdichteten sie weiter. Für den Feinschliff und die endgültige Fertigstellung kamen Grizzly Bear dann zurück nach Hause, in eine Kirche in New York. Benannt ist Veckatimest nach einer kleinen, unbewohnten Insel auf Cape Cod, deren Besuch die Band inspirierte und deren indianischer Name ihnen besonders gut gefiel. Der Künstler William O'Brien entwarf als perfektes Gegenstück zu diesem geheimnisvollen Titel das farbenfrohe, handgezeichnete Artwork des Albums.

In Sachen Klang und der Vision besitzt Veckatimest eine unglaubliche Klarheit. Der Gesang (an dem sich alle Bandmitglieder beteiligen) wirkt schärfer und komplexer, die Arrangements sind kompakter, die Produktion ist wagemutiger und die Texte gehen stärker unter die Haut. Durch den frühen Eintritt in einen kreativen Dialog haben es Grizzly Bear geschafft, alle 12 Songs gemeinsam als Band umzusetzen. Das macht das Album zu ihrer bis dato stärksten kompositorischen Zusammenarbeit.

Das alles ergab eine unglaubliche Fülle an Material, das zuversichtlicher, reifer, konzentrierter und vor allem dynamischer wirkt. Das fängt an bei Songs wie “Dory” (ein elegantes, psychedelisches, sich ständig fort entwickelndes Stück), “Ready Able” (ein Synthie-Song, sowie eines von vier Stücken, das durch Streicher-Arrangements des Komponisten Nico Muhly glänzt) und “Foreground” (ein klagendes, vom Gesang getriebenes Abschiedslied, sowie eins der beiden Stücke mit herausragenden Chor-Arrangements - ebenfalls von Muhly) und geht hin bis zu überwältigenden Popsongs wie “Two Weeks” (eine Doo-Wop-Nummer aus dem Jenseits, mit Backing-Vocals von Beach-House-Sängerin Victoria LeGrand) oder “While You Wait For The Others” (ein triumphales, melodiös-kakophonisches Pop-Meisterwerk). Veckatimest ist ein Album, das von höchsten Höhen bis in tiefste Tiefen reicht - eine unglaublich vielseitige Sammlung von Songs, die die Stärken aller Bandmitglieder und die Kraft des Ganzen feiert. Das Warten hat sich wirklich gelohnt.

"...an album so good it could potentially end all human conflict." - Dazed + Confused


"A triumphant return" - Music Week

"While maintaining the lovely dreaminess and vocal harmonies of their previous work, these new songs contain a more immediate pop sensibility" - ClashMusic

"One of 2009's most hotly anticipated album releases from the ultimate Brooklyn buzz-band" - Observer

"The best record of the 00s" - Robin Pecknold, Fleet Foxes

"Shaping up as a shoo-in for the best of the year lists" -  Q

"A wonderful album that recalls the charms of, amongst others, Jeff Buckley" **** - Uncut

"Indie rock's crafty connoisserurs refine their sorrow. And even as they feature orchestras, women's choirs, and Beach House singer Victoria Legrand on Veckatimest, the album is still an intimate, ascetic affair." - **** SPIN

“Grizzly Bear prepares to release a big record with a big show" -TIME OUT NYC

"They are teetering on the precipice of something huge with this next album of theirs." - PITCHFORK

"the Brooklyn band is on the cusp of something big and nerve-shatteringly beautiful with their third proper full-length, Veckatimest. And by that, we mean something far more resonant than Animal Collective’s long-overdue breakthrough with this year’s Merriweather Post Pavilion LP. [...] Grizzly Bear performs music we can all relate to— profoundly sad, and pristine, pop songs that dwell on the darker sides of the human condition, even as the
tempos change and slivers of light peeks through the blinds."- SELF-TITLED MAG


"They've generally earned a rep as one of the most fascinating young bands in the country." - PITCHFORK


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